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bluelupo
Titel:   BeitragVerfasst am: 14.07.2006, 14:30 Uhr



Anmeldung: 17. Sep 2004
Beiträge: 1600
Wohnort: Nahe der bayerischen Voralpen
Utopien hat folgendes geschrieben::

Da muss man sich auchmal Gedanken darüber machen wie man ein System stable hält.

Hi zusammen,
jetzt muss ich mal meine Meining dazu kundtun. Ein einfrieren der Kanotix-Programmpakete halte ich definitiv für den falschen Weg da ich gerne aktuell bin und gerade deshalb auf Kanotix setze. Wenn man die Stabilität bevorzugt sollte man auch keinen dist-upgrade durchführen um potentiellen Programmfehlern aus den Weg zu gehen. Einzelne Programmupdates sind hier sicherlich auch ein gangbarer Weg um die wichtigsten Sicherheitslücken zu schließen.

Ich für meinen Teil habe eine produktive Kanotixversion und eine kleine Test-Kanotix-Installation auf meinen System die nätürlich (fast) identisch installiert sind. Somit kann ich ohne großes Risiko täglich neue dist-upgrades erst einmal testen. Wenn mein Testsystem dann ohne Probleme läuft ziehe die selbe Prozedur auf meiner produktiven Kanotix-Installation durch. Mit diesen Prozedere fahr ich jetzt seit 2 Jahren und bin in keinerlei Schwierigkeiten bei meiner produktiven Kanotix-Installation gekommen.

_________________
Ciao bluelupo
SIDux Kernel 2.6.19.1-slh-up-1, tagesaktuell
AMD Athlon XP 2600+ | Memory 2048 MByte
GLX Renderer GeForce 7600 GT/AGP | GLX Version 2.1.0 NVIDIA 97.42
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John
Titel:   BeitragVerfasst am: 14.07.2006, 14:34 Uhr



Anmeldung: 10. Dez 2004
Beiträge: 489
Wohnort: Stuttgart / Kulmbach
natürlich ist ein backup mit cp -avx / /media/hdaX/backup vor nem distupgrade kein problem und eigentlich die simpelste lösung.
nur wer wie z.B. gs sein system überhaupt nicht aktuell hält, für diesen falle finde ich snapshots in der sources.list ne gute idee, da man immer noch sachen nachinstallieren kann ohne z.B. das neue xorg zu brauchen
 
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captagon
Titel:   BeitragVerfasst am: 14.07.2006, 20:12 Uhr



Anmeldung: 06. Feb 2005
Beiträge: 1194
Wohnort: Mecklenburg
Utopien hat folgendes geschrieben::

Zur Sache von wegen apt und man weiss ja dann was passiert... jo ich weiss schon was geschieht, trotzdem hilft mir das nicht, wenn ich, wie oben im Beispiel, ich mir opencv installieren muss und danach geht nichts mehr. Was nicht an opencv liegt sondern meist an xorg oder ähnlichem.
Und ich bin auch nicht der Typ der sich dann Sources zieht und dann ewig duch compiled...


Die Frage ist aber auch, ob solche Dinge, dass X (oder anderes) nicht mehr läuft, regelmäßig auftreten, oder ob es seltenerweise vorkommt. Wie schnell sind die Mängel behoben? Wie gut sind die Möglichkeiten, Mängel zu beheben? Da ist Debian-Sid auch nicht schlecht dran.
Ein perfekt stabiles System bekommst du nirgends, sondern immer nur ein mehr oder weniger stabiles System. Mehr Stabilität bedeutet jedoch in der Regel auch mehr 'Stillstand' ind der Weiterentwicklung der Software. Der Spagat zwischen Aktualität und Stabilität ist nicht kompromisslos zu schaffen.
Wenn du ein stabileres System möchtest, dann ist eigentlich eher Debian-Stable erste Wahl- verzichtest dabei aber auch in erheblichen Umfang auf Aktualität und Kanotix-Komfort.
Soweit mir bekannt läuft Ubuntu auch nicht konfliktfrei, trotz erheblich höherem personellem und finanziellem Aufwand.
Und ich vermute, wenn die Ubuntu-Entwickler sich mit ihren Kräften an Debian-Sid/Etch beteiligen würden und ihr eigenes Süppchen aufgeben, wäre der Linux-/Ubuntu- bzw. Debianentwicklung deutlich mehr gedient.

MfG T.

_________________
Notebook: Kanotix2006-1-rc1, Kernel 2.6.17.13-kanotix-2, ECS A531,Transmeta-Crusoe 1GHz,256MB, IceWM,
PC: Kanotix2006-1-rc1, Kernel 2.6.17.13-kanotix-2, VIA-Ezra 933MHz, 256MB, XFCE4
 
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d2kx
Titel:   BeitragVerfasst am: 14.07.2006, 21:34 Uhr



Anmeldung: 06. Jul 2006
Beiträge: 93

Ich persönlich finde beides gut:

Debian: Sehr stabil, wenn man es möchte [stable].
Debian: Sehr aktuell, wenn man es möchte [unstable].
Ubuntu: Kompromiss aus beidem.

Aber trotzdem könnten viele die Lager zu Ubuntu wechseln, dass ja neuerdings sehr hochgelobt ist. Zu recht, schließlich finde ich selbst, dass Ubuntu klasse ist. Aber Kanotix ist noch besser, auch wenn ohne kostenpflichtigen Support und aufwändiger Webseite und kostenlosen CDs und... für mich. Sehr aktuell (dist-upgrade) und/oder stabil (CD-Upgrades), für jeden geeignet. Kanotix fehlt es nur an "Professionalität" und Optionen, es weiter zu verbreiten, da es ja standardmäßig nur Deutsch/Englisch ist (was ja eigtl. schon ziemlich was abdeckt). Wir werden beides im Auge behalten Smilie

_________________
Mit freundlichen Grüßen,
- d2kx
 
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XOn
Titel:   BeitragVerfasst am: 15.07.2006, 21:04 Uhr



Anmeldung: 10. Aug 2004
Beiträge: 381
Wohnort: Germany/NRW
Zitat:
[...]gäbe es kein Windows, das ja das Beste Betriebssystem ist,[...].

Da steht nichts vom Bewertungsmaßstab der "Untersuchung" mit der diese
Aussage gestestet wurde Winken


jokobau hat folgendes geschrieben::
Als Mercedes-Arbeiter sage ich dir, in aller Anonymität:
Der Vergleich mit Mercedes hinkt zwar ein bischen ist aber auch gut.
Schließlich gingen unsere Bosse auch vom besten Auto der Welt aus, bis jede 2. E-Klasse nach dem 1. halben jahr Straße in der Werkstatt war.
Der Preis ist Premieum. Zusammennageln am Fliesband tun wir das Ding auch nicht anders als KIA.


Ist zwar ein wenig OT, aber ihr solltes wissen, das Supernature gerade aktuell wegen "diffamierender" Aussagen einer Klage ins Auge sieht. Im schlimmsten Falle hat dies den Tatbestand der "Verleumdung", für die der Foreninhaber haftet..



Gruß,
XOn
 
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jokobau
Titel:   BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 08:03 Uhr



Anmeldung: 08. Jul 2006
Beiträge: 934
Wohnort: Stuttgart
XOn hat folgendes geschrieben::

Ist zwar ein wenig OT, aber ihr solltes wissen, das Supernature gerade aktuell wegen "diffamierender" Aussagen einer Klage ins Auge sieht. Im schlimmsten Falle hat dies den Tatbestand der "Verleumdung", für die der Foreninhaber haftet..
Gruß,
XOn


Das mit der E-Klasse ist eine Tatsache, die in Zeitschriften behandelt wurde.
ggf stehe ich auch dafür mit meinem Namen. Aber danke für den Hinweis.

Es geht aber um etwas anderes:
Mehr noch als DaimlerChrysler konnte bislang der Marktführer für Betriebsystem nur deshalb einiges leisten weil er eine Monopolstellung hat. Das "Prolbem" (was eigendlich ein Vorteil wäre) ist, das jeder die Benutzeroberfläche kennt. Auf dem Home-PC, in der Firma, bei Freunden, selbst Maschienensteuerungen laufen unter MS. Schlieslich ist der Vorteil, dass es für fast alles Software gibt.
Dafür muss man in Kauf nehmen, dass man sehr viel Geld ausgeben muss und relativ viel Zeit investieren, bis man ein System hat, das tatsächlich stabil läuft resistent gegen äußere Angriffe und Spionage ist usw. ist.
[color=red]
Dabei wurde aber in aller Regel eben auch Software installiert, für die man keine Lizenz hatte. Unter dem Gesichtspunkt, dass gerade das Ausforschen der PCs, die im Internet hängen, zur Regel geworden ist, ist gerade dieser Zustand untragbar geworden.

Bei allem mußte man sich so jedes Jahr einen neuen Rechner kaufen, weil die gewachsenn Ansprüche der Software dies verlangten.


Bei den bisherigen Unix/Linux-Systemen hatte ich den Nachteil, dass nur geübte Benutzer damit zurecht kamen und es das Image hatte nur für leicht durchgeknallte Freaks gut zu sein.


Kanotix beginnt damit diese Nachteile aufzuheben. Bei einer gewöhnlichen Hardware zusammenstellung habe ich überhaupt keine Probleme. Ich habe es bislang auf 2 Desktop´s und einem Laptop installiert und hatte in kürzerster Zeit ( in der Regel so um die 20 Minuten) ein stabieles, den Tagesbedarf gerechtes System installiert. Ohne Treiber -Probleme.
Mit KDE habe ich eine Benutzeroberfläche, mit der der ehemalige Windows-User zurechtkommt, ja Neueinsteiger kommen damit besser zurecht als mit Windows.
Das selbe mit Openoffice.
Bei meiner Frau läuft das genze auf einem 600 MHZ - Rechener ganz brauchbar.

Gerade für Leute, die Büroarbeiten machen - mit solchen habe ich in der Regel zu tun - also Briefe schreiben, Präsentationen, Tabellen,
Internet, Mails, Onlinebanking und ein bischen sonst noch was wie Bilder vom Foto usw. via USB, sind die heutigen Linux-System ganz brauchbar.
Suse kann man nehmen, da es am weitesten verbreitet ist. Es hängt jedoch schon an Novel und neue Abhängigkeiten sind in Sicht.

Überragend in der Hardwareerkennung ist aber Kanotix. Ich empfele es breit und bin dabei es breit zu installieren. Noch mache ich es so, dass ich das MS-Betriebssystem auf der Platte lasse um.
Doch es kommt der Tag wo ich nocheinmal ein MS-Dos Diskette starte und genüsslich "format c:" tipple.

Grüße an alle
jokobau

 
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XOn
Titel:   BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 10:44 Uhr



Anmeldung: 10. Aug 2004
Beiträge: 381
Wohnort: Germany/NRW
-> Supernature:
Es geht dabei nicht wirklich um Tatsachen oder Verleumdung,
sondern einfach um eine Strategie, mit einer Klagewelle
an Forenbesitzern Geld zu verdienen.
(Genaueres hier: http://www.supernature-forum.de/spendenaktion/fall.php
und hier: http://www.supernature-forum.de/spendenaktion/warum.php )

Der Vorteil von Kanotix unter den Linuxen liegt auf der Hand:
Es läuft !
Und ebenso wie bei MS muß man sich ein wenig auskennen und selber Hand anllegen..
Wer mit der Registry unter Windows nichts anfangen kann muß ebenso einen
Fachmann rufen, wie jemand, der sich unter Linux nicht auskennt und die
Runlevel editieren möchte. Keine Frage.

Und mir ist noch keine Windows Live-CD begegnet, die ich auf Tauglichkeit
prüfen konnte BEVOR ich das Betriebssystem besitze (BartPE darf man nur
aufsetzen wenn man SELBER die Lizenz für XP besitzt !)

Und der erste Satz auf dieser Webseite hier ist mehr als wahr:
Zitat:
Es beinhaltet die neuesten wichtigen Pakete und erkennt mehr moderne Hardware als irgend ein anderes heutiges Betriebssystem.


Gruß,
XOn
 
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jokobau
Titel:   BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 12:29 Uhr



Anmeldung: 08. Jul 2006
Beiträge: 934
Wohnort: Stuttgart
-> XOn
Ich habe die Sache mit der Klage gelesen. Es hat sich völlig Zurecht eine breite Solidarität entwickelt.
Auch ich protestiere gegen den Versuch der Zensur, die sich insbesondere gegen systemkritische Menschen im Netz entwickelt.
jokobau
 
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Flywheel
Titel: Wie war noch gleich die Frage?  BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 15:49 Uhr



Anmeldung: 18. Mar 2005
Beiträge: 6
Wohnort: Redmond
Ist schon interessant wenn man sich den ganzen Threat durchliest. Der Ersteller hat vieleicht etwas unbedarft die Frage gestellt und wird gesteinigt.

Kanotix ist ohne Zweifel interessant. Das Problem ist nur, das im Forum mit Begriffen um sich geschmissen wird, die "normalen" Anwendern einfach Angst macht. Und auf die Sprüche mit der *Frau möchte ich gar nicht erst eingehen.

Leider verstehen die meisten nicht, das man als Linux User ein Außerirdischer ist. Wer das nun als Beleidigung sieht, wird niemals einen Windows User überzeugen können.

Die Scheibe in den Rechner zu legen und das Live Linux zu zeigen reicht einfach nicht!

Und am Ende noch was konstuktives. Meiner Meinung nach muß man schon in Schulen damit anfangen ein solches Betriebssystem vorzustellen. Wenn man die Jugend davon überzeugen kann, dann hat man mehr erreicht als das "streuen" über PC Zeitschriften.

So jetzt könnt Ihr mich zerstückeln.

_________________


Zuletzt bearbeitet von Flywheel am 16.07.2006, 20:34 Uhr, insgesamt ein Mal bearbeitet
 
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XOn
Titel: Wie war noch gleich die Frage?  BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 17:04 Uhr



Anmeldung: 10. Aug 2004
Beiträge: 381
Wohnort: Germany/NRW
Zitat:
Ist schon interessant wenn man sich den ganzen Threat durchliest. Der Ersteller hat vieleicht etwas unbedarft die Frage gestellt und wird gesteinigt.


Nun, Flywheel,- hier wird niemand gesteinigt.
Auch der Threadstarter nicht. Das ist der erste User, bei dem ich mitbekomme,
daß Slam ihn "ausgeladen" hat, mit der Aufforderung, nochmal neu "anzuklopfen".
Ich kann Dir Foren zeigen, wo wirklich "gesteinigt" wird und wo das auch
noch ein kompromißloser Volkssport ist, an dem sich alle beteiligen.

Also glaube mir: Slam hat ihn nicht "gesteinigt"

Der Threadstarter fragte "Was ist Debian? " und "Was mache ich damit?".

Bevor man sowas fragt geht man gewöhnlich zu Google,- denn dort muß er
das Kanotixforum ja gefunden haben, wenn er sich nicht auskennt Winken

Einige User haben hier - so wie es ihre Art ist - ausgiebig und nachsichtig geantwortet.

Dann fragte er:"wenn Kanotix so gut wäre, gäbe es kein Windows, das ja das Beste Betriebssystem ist, sondern auch kein Linux. Aber das kennt ja keiner."

...und es lag die Vermutung nahe, daß er keinerlei Interesse daran hat, etwas über Kanotix,
Debian oder Linux zu erfahren
(Was übrigens kein grammatikalisch sinnvoller Satz ist: Es fehlt eine Verneinung, um Sinn zu geben)
--> Was macht er dann hier ?

User, die Langeweile haben und das Board "aufmischen" möchten, tragen nicht dazu bei,
daß es hier so "idyllisch" und freundlich in der Kanotix-Gemeinde bleibt, wie es bisher ist..

Er hat also diese Frage offensichtlich nicht "unbedarft" gestellt.. Winken

Zitat:
Kanotix ist ohne Zweifel interessant. Das Problem ist nur das im Forum mit begriffen um sich geschmissen wird die "normalen" Anwendern einfach Angst macht.


Die Begriffswelt von Linux kann niemand so schnell ändern, aber wenn Du eine konkrete Frage
zu einem oder mehreren Begriffen hast, so wird sie dir hier sicher beantwortet.
Hab keine Angst zu fragen.
Wenn die Frage sehr umfangreich ist, kann Dir vielleicht eher ein Blick in das Kanotix-Wiki
(links im menü) helfen, wo auch einige der grundlegenden Debian-Probleme erklärt
werden und sich auch zahlreiche weiterführende Links befinden..

Wer dringend Hilfe benötigt wird ,- wenn er nett fragt,- im #kanotix - Chat finden was er sucht.

Kurz: Linux bleibt Linux, - es geht darum das es besser funktioniert (Hardware)
und im Falle von Kanotix, daß einem geholfen wird, wenn er wirklich Hilfe braucht.

Man könnte auch sagen:
"Während man in Villa-Suse noch Treiber installiert, wird in Villa-Kanotix schon geantwortet"
*g*


Gruß,
XOn
 
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schnorrer
Titel: Wie war noch gleich die Frage?  BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 17:17 Uhr



Anmeldung: 09. Jan 2006
Beiträge: 1721

Ich hatte vor 6 Wochen eier inzwischen 70 jährigen einen Labtop mit der Easter-RC-4 eingerichtet. Paralell zur XP. Kleiner Haken an der Sache war das dämliche Modem in Centrino und einem Zusätzlichen. Das Zus. hat bei mir zuhause gut funktioniert, bei Ihr jedoch nicht. War auch nicht tragisch.

Den alten Rechener mit W95B benutzt sie nur noch gelegentlich, den Neuen jedoch täglich und die hat weder von win noch linux eine Ahnung.(nur Nutzerin).
Ich nehme daher an daß ihr Linux besser entgegen kommt als das Win-XXXX mit dem Nachhausetelefonieren.

Linux kann auch Leute überzeugen, die eigentlich das BS benutzen wollen und Freude daran haben etwas selbst zu lernen. Es bedarf aber auch Lehrer die das auch vermitteln können und was von Technik und der Software Verstehen. Das Programmieren muß nicht dazugehören.

Manche User beklagen sich nicht wenn Begriffe benutz werden, die sie nicht verstehen, andere geben unumwunden zu, nichts Verstanden zu haben.

Aber hier liegt auch schon die Krux: Es gibt keine Literatur, die das auf entsprechendem Niveau erklären. Für die Hilfesteller kommt noch erschwerend hinzu, ohne zu wissen wieviel der Gegenüber sich mit der Maschine auskennt oder aber nur mit der Software. Stellen Einige die Fragen etwas "dämlich". Manchmal zu knapp, manchmal zu ausführlich am Problem vorbei....

Zu Zeitschriften, die wollwn/müßen Geld verdienen und wenden sich der Clientel zu, dies sie für erstrebenswert halten.

CB und Chip für ... c't, PC-mag und Co eher zu der Sorte was gibt es neues an Gerätschaft, mit oder ohne Hintergrund.
Zu linux gibt es hier in de leider nur 3 Zeitungen mit unterschiedlichem Anspruch an die Leser.

Zu linux selbst: Zu viele Distributionen, mit genau so vielen Ansprüchen und Anwendungszwecken. Die Macher versuchen Ihr Bestes, doch es bleibt dem Benutzer überlassen, welche Präferenz der Benutzer haben will, oder hat.

Zum bekannt machen, was Linux darstellt ist eine Live-CD nun alle Mal geeignet. Der Haken ist manchmal die Dokumentation. Bzw.: Die Sprache, in der die Doku geschrieben ist.

Zum Anspruch an den Benutzer, Bitte bringt etwas Verständnis mit, was mit dem Computer gemacht werden soll.

Jetzt Verklopft mich.
 
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captagon
Titel: Re: Wie war noch gleich die Frage?  BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 18:44 Uhr



Anmeldung: 06. Feb 2005
Beiträge: 1194
Wohnort: Mecklenburg
Flywheel hat folgendes geschrieben::
Ist schon interessant wenn man sich den ganzen Threat durchliest. Der Ersteller hat vieleicht etwas unbedarft die Frage gestellt und wird gesteinigt.

Die erste Frage erschien zunächst unbedarft. Seine zweite Antwort machte dann aber offenbar, dass er zum Provozieren/Stören und nicht zum Diskutieren gekommen war.
Zitat:

Kanotix ist ohne Zweifel interessant. Das Problem ist nur das im Forum mit begriffen um sich geschmissen wird die "normalen" Anwendern einfach Angst macht.

Im Forum versucht man sich eigentlich an das Niveau des Fragenden heranzutasten.
Deswegen ist es bei einem (im Forum noch unbekannten) Fragesteller sehr hilfreich, wenn er auch angibt, wie viel Ahnung er von Linux hat. So kann man sich beim Beantworten darauf einstellen. Wenn sich jemand beim Beantworten mal im Niveau vergaloppiert- einfach nochmal fragen Smilie. Gerade Menschen, die sehr tief in der Linuxmaterie drinstecken merken manchmal nicht, dass sie für den Fragesteller in Rätseln antworten- aber Andere versuchen das dann mitunter nochmal zu 'übersetzen'. Ansonsten am Besten ist es, nachzufragen was nicht verstanden wurde. Die meisten Helfer sind im Kanotixforum ziemlich geduldig.
Zitat:

Leider verstehen die meisten nicht, dass man als Linux User ein Außerirdischer ist. Wer das nun als Beleidigung sieht, wird niemals einen Windows User überzeugen können.

Ich bin mir jederzeit bewußt, dass ich als Linuxnutzer zur kleinen Minderheit gehöre.
Zitat:

Und am Ende noch was konstuktives. Meiner Meinund nach muß man schon in Schulen damit anfangen ein solches Betriebssystem vorzustellen.


Hier wird an der Schule Kanotix eingesetzt (auf allen Schüler-PC-s installiert im Dualboot mit Windows, die Medienecke, im Schulclub und zwei Lehrer-PC-s laufen seit einer Woche ausschließlich mit Kanotix als NX-Clienten).
Ich bin mir aber bewußt, dass ich hier in Mecklenburg die große Ausnahme bin Damit es mehr werden, biete ich im nächsten Schuljahr in Mecklenburg eine Vortragsreihe für Informatiklehrer im Speziellen und für alle Lehrer im Allgemeinen zum Linuxeinsatz in der Schule (und für zu Hause) über das hiesige LISA an.
Der Linuxeinsatz in der Schule ist nicht immer einfach, denn es gibt Widerspruch von Eltern: 'Windows wird doch überall eingesetzt, warum lernen unsere Kinder mit Linux?', von Lehrern: 'Oh ich bin froh, dass ich halbwegs mit Windows klarkomme, jetzt noch Linux?' und von Schülern: 'Da gibt es ja so wenig Spiele für und die anderen haben auch alle Windows' . Es gibt aber auch die entgegengesetzte Seite: z.B. ein Elternteil zum Tag der offenen Tür: 'Ah, hier arbeiten die sogar unter Linux und nicht so einseitig', Schüler: ' Kann ich mir das auch zu Hause installieren?', Lehrer: 'Das (Linux) werde ich mir auch mal ansehen'
Ich lege aber eigentlich gar nicht vordergründigen Wert darauf, dass die Schüler nur mit Linux umgehen können, sondern sie sollen ein Grundverständnis für die Arbeit des und mit dem Computer entwickeln- und da bietet sich es mitunter an, unterschiedliche Betriebssysteme und Programme mit unterschiedlichen Konzepten vorzustellen.
Für mich persönlich ist die Kanotixadministration einfach viel bequemer und zeitsparender als es vorher mit WinXP der Fall war (es gibt hier kaum bezahlten Support- die Administration machen wir Informatiklehrer- mache ich aber auch gerne, weil ich dann besser weiß wie, was, wo zu machen ist und unabhängiger agieren kann).

Es ist immer anstrengender, gegen den Strom zu schwimmen...

MfG T.

_________________
Notebook: Kanotix2006-1-rc1, Kernel 2.6.17.13-kanotix-2, ECS A531,Transmeta-Crusoe 1GHz,256MB, IceWM,
PC: Kanotix2006-1-rc1, Kernel 2.6.17.13-kanotix-2, VIA-Ezra 933MHz, 256MB, XFCE4
 
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jokobau
Titel: Re: Wie war noch gleich die Frage?  BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 22:22 Uhr



Anmeldung: 08. Jul 2006
Beiträge: 934
Wohnort: Stuttgart
Man muß den Forum-Gründer loben. In der Zwischenzeit hat sich doch wohl eine recht nützliche Diskusion aus seiner Provokation ergeben. ich sehe folgende Konsequenz:
-> Wir brauchen eine Alternative zu M$
-> Linux muß von einem Image "für Auserirdische" loskommen
-> Es muß auf einen 0815 Anwender zugeschnitten sein
-> einer der großen Anwendungsbereiche ist die gewöhnliche Büroarbeit, Kanotix ist auf dem Weg dies abzudecken
-> ein weitere Bereich sind die Spieler. Wegen der Breite der der Spiele ist hier am schwersten einen Durchbruch zu erreichen.


Meine Bitte an alle:
Macht Eure Bekannte auf das Risiken der Ausspähung, die sie mit ihrem MS-Betriebssystem haben und mit dem Risiko der damit verbundenen oftmals ohne Lizenz eingesetzten Software bekannt.
Installiert wo es geht ein Linux-System. Am besten ist nach meinen Erfahrungen bisher Kanotix. Es überzeugt durch sein starke Hardware erkennung - und nicht zuletzt durch diese Forum hier.
 
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d2kx
Titel: RE: Re: Wie war noch gleich die Frage?  BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 22:46 Uhr



Anmeldung: 06. Jul 2006
Beiträge: 93

Hallo jokobau!

Leider sind meine Verwandten zum größten Teil nach Jahren immernoch nur sehr wenig mit dem Computer vertraut. Sie setzen daher eigentlich immer auf ein Windows XP-System - ich helfe ihnen aber gerne und häufig. Häufig hapert es schon an einfachen Dingen, da sie z.B. teilweise kein Englisch können. Die andere Hälfte hätte einfach keine Lust, bei ihnen läuft soweit alles, was sie brauchen: der Internet Explorer (ca. die Hälfte habe ich mitlerweile auf einen alternativen Browser geprügelt!), Office 2003 (OpenOffice.org - nee, kennt man nicht, also lieber zu einer natürlich legal-erworbenen Microsoft Office-Kopie), eMail (natürlich mit Outlook 2003 - was anderes kennt man ja nicht), AntiViren-Programme und FireWalls (die benutze ich nichtmal unter Windows - wissen wie). Deren System lahmt ohne Ende, könnte mich kaputtlachen, würde ich nicht häufig einen Schein durch meine Hilfe in die Hand gedrückt bekommen.

Nun mal weg von meinen Verwandten.

1. Alternative: ja, vor allem beim kommenden Vista, dass wieder teuer (legales Windows, anyone? - bei Verwandten nie zu entdecken) wird, viel Ressourcen braucht (wenn sie denn alte Rechner haben (das wäre ja schrecklich ohne alle R0XX0R-Buntdesigns und revolutionärem XGL, äh Glass!), dass...

2. Außerirdische: die meisten kennen Linux nicht so gut aus dem gleichen Grund, aus dem sie Firefox usw. nicht kennen: sie lesen keine Onlinemagazine und kaufen sich keine PC-Zeitschriften. Wie sollen sie dann von Alternativen vom Internet Explorer und co. erfahren? Es müsste mehr OEM-Linuxsysteme geben und Linux auch im TV zu sehen sein.

3. 0815: Das ist es eigtl. schon. Wer mit Linux anfängt, für den ist Windows so wie Linux für Windowsuser. Nur die Größe an Distributionen und das "Englische Konsole ist Pflicht!!!111einhundertelf" verunsichern bestimmt. Ersteres zu recht.

4. Büro: Das tut es meiner Meinung nach jetzt schon.

5. Das würde definitiv -sehr- an der Verbreitung weiterhelfen. Es müsste mehr Linuxnative Spiele geben - DER Grund, warum viele an Windows hängen (ja, viele!). Keine User - keine nativen Games - keine User. Aber mit der Zeit wird sich das regeln. Es gibt immer mehr Linuxuser, die Entwicklung geht viel schneller voran meiner Meinung nach (6 Jahre Microsoft: neues Design, 600¤ vs. 1 Jahr Linuxcommunity: rundum Neuerungen ohne Ende, kostenlos).

Die Bitte: gebe dir Recht, besser wäre aber sie würden von selbst auf ein Forum stoßen und so zu Linux dann nach und nach finden...

Zur Lizenz: momentan noch kein Problem, hoffe ich auf ein WGA im Windows Vista - da sie nicht kaufen wollen schonmal gut, bei XP zu bleiben kommen die meisten garnicht erst drauf und ich denke, dass wird auch Linux in den Medien vielleicht etwas bekannter machen (kein WPA, DRM usw.).

Nur mein kleiner Beitrag.

PS: Klingt etwas verrückt, aber einer meiner Traumberufe (wenn ich denn mal 18 bin ^^) aus theoretischer Sicht wäre, eine eigene Distribution zu entwickeln. Generatix würde es heißen, eine Gnome und KDE-Version würde es geben, es würde in etwa wie Ubuntu sein nur mit den jeweils aktuellsten Paketen, wie z.B. in Debian/unstable nur noch neuer und es würde ziemlich "Standard" sein, d.h. Standardtheme von KDE, keine extra Programme usw. aber dafür... ich rede zuviel.

_________________
Mit freundlichen Grüßen,
- d2kx
 
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Holger-K
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 11:40 Uhr



Anmeldung: 21. Okt 2005
Beiträge: 207

Leute, die nur aus Streitlust provozieren wollen, sollten aus dem Forum ausgeschlossen werden. Es gibt doch im Netz genug Plätze, auf denen man seine pubertären Vorzeigespielchen ausleben kann, oder man meldet sich bei diversen Fernsehsendern für die Talkshow an.
Ich halte das Kanotix-Forum für technisch interessant und wichtig. Und das Niveau sollte so bleiben.

_________________
... und tchau, bis bald mal wieder Smilie

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mezzqualine
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 14:14 Uhr



Anmeldung: 28. Dez 2004
Beiträge: 161

Was ich mich schon manchmal gefragt habe: Warum schafft es Linux nur immer auf Augenhöhe zu Windows zu sein? Jetzt hatte die Linux-Community ca. 5 Jahre Zeit neue, innovative Techniken einzubauen, um nicht nur Windows ebenbürtig zu sein (was es in gewissen Bereichen aufgrund der Quasi-Monopolstellung von Win gar nicht schaffen kann), sondern vielleicht in einigen Bereichen mal sogar zu überholen aber eine aktuelle Linux-Distribution wird Anfang 2007 Vista wieder nichts voraus haben. Was ist mit all den Neuerungen, warum werden die so langsam umgesetzt? Beispiel Xgl, das Suchsystem namens Diamond von Intel, zfs, KDE4, appAmor, Xen etc. Wenn ich nur an KDE4 denke, da hieß es Mitte 2005 dass es wohl erst 2006 erscheinen wird und nun? Wir blicken langsam 2007 entgegen aber bislang noch nix in Sicht. Mit einem sauberen KDE4-Desktop hätte man zumindest auch Leute interessieren können die sich von einer guten Optik beeindrucken lassen, so wird KDE4 wieder ein Nachahmer von Windows. Dafür wird aber dann die hundertste Distribution mit dem zehnten Paketmanager und dem 7 Windowmanager kreiert. Hätte ich das Wissen und Können würde ich mich in der Richtung schon engagieren, aber das habe ich im Moment nicht und es tut einfach weh zu sehen wie einerseits so verschwenderisch mit Arbeitsleistung umgegangen wird, andererseits Linux nicht aufholt wo es um richtige Neuerungen geht.

Christoph
 
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hubi
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 15:15 Uhr



Anmeldung: 22. Jan 2006
Beiträge: 1296
Wohnort: Budapest
mezzqualine,

ich sehe mich als "durchschnittlichen" Anwender, abgesehen vielleicht von einem etwas größeren Interesse an Computer im Allgemeinen., nur bin ich kein Informatiker, habe kein Studium in diese Richtung.

Seit 1987 habe ich PCs mit folgenden Systemen benutzt:

- DOS mit Gem-Oberfläche
- Windows 95
- Windows NT 4
- Windows 2000
- Windows XP (sehr kurz, konnte mich nie damit anfreunden)
- Linux (verschiedene Distributionen seit 2004)

Was die Bequemlichkeit für mich anbelangt, so finde ich sowohl den Gnome wie auch den KDE den Windows-Oberflächen gegenüber überlegen. Auch die für den Alltag üblichen Programme stehen kommerziellen Lösungen für einen Privaten wie mich in nichts nach, bin z.B. schon zu Windows-Zeiten auf OpenOffice.org umgestiegen.

Ein fertig installiertes Desktop-Linux ist für einen Anwender wie mich für 99 Prozent aller Aufgaben bereits fertig geeignet, etwas Hilfe oder eben lesen schadet nicht, aber auch für Windows kennt man ja am Anfang nicht alles, was es gibt, und man kauft Programme, wobei man später draufkommt, dass es ähnlich gute freie Lösungen gibt.

Einzig ein Faktum hat mich als Linux-Anfänger etwas irritiert (da ich mit relativ statischen und "stabilen" Distributionen wie Fedora, SuSE und Ubuntu begonnen habe), dass ich so ca. alle halbe Jahre ein komplettes System upgraden (manchmal zäh) oder neu installieren muss. Backports können einem manchmal ordentlich was zerhauen (ist mir bei SuSE mal bei einem KDE-Backport passiert). So habe ich zu Kanotix gefunden, welches perfekt zu meinen Vorlieben passt. Andere hauen sich vielleicht ein CentOS auf die Maschine und lassen es oben, bis die Kondensatoren abbrennen.

Was Windows anbelangt: es gibt immer Aufgaben, die ein anderes System besser erledigen kann (Linux kann viel, was ein Windows nicht kann), aber es steht jedem frei, einen Dual Boot einzurichten, ein OS virtuell laufen zu lassen, eine eigene Maschine für Windows zu haben.

Was die Qualität der Anwendungen anbelangt: das hat weniger was mit dem OS zu tun. Da spielt auch die Verbreitung am Desktop eine Rolle, aber die meisten freien Anwendungen brauchen sich hinter einem kommerziellen Angebot nicht zu verstecken. Professionelle Anwendungen, die auf einen zugeschneidert werden, sind wohl für alle Betriebssysteme sauteuer und einem Privaten verschlossen.

Was die Verbreitung von Gesamtsystemen betrifft, das hat mehr mit Marketing als mit Qualität zu tun. Und vor 20 Jahren auch noch der Preis und evtl. die Verfügbarkeit. Bei einem Mac war vor 20 Jahren die Frage: Neuwagen oder Computer? Klar, dass sich das System nicht durchsetzen kann, wenn man eine erweiterte Schreibmaschine mit DOS zum Preis eines kleinen Gebrauchtwagen bekommen kann.

Alleine in meinem KollegInnenkreis fluchen die Leute dauernd über ihr (nie verändertes) Windows. Da hatte jeder schon mal einen Virus drauf. Alle tun nichts, was sie aber nicht mit einer Linux-Distribution nicht machen könnten. Meine Laptops werden zwar bestaunt, aber die wenigsten trauen sich dann drüber, sich mit Linux näher vertraut zu machen. Einem Kollegen habe ich jetzt eine Kanotix-CD auf Urlaub mitgegeben.

Dennoch glaube ich, dass eine installierte statische Distribution, die dann 2-3 Jahre unterstützt wird, für die meisten reichen würde. Ob da nun KDE 3.2 oder KDE 3.5 drauf läuft, wäre den meisten völlig egal. Sie wären schon froh, keine Viren mehr kriegen zu können.

Die Verbreitung ist eine Marktfrage. In Budapest sehe ich immer wieder mal vorinstallierte Linuxe auf Desktops und Laptops, mit UHU-Linux ist auch eine für den ungarischen Markt zugeschnittene Distribution im Land.

Langer Rede kurzer Sinn: technisch sehe ich es nicht so dramatisch wie du. Es hat sich viel getan in den letzten 30 Monaten, seit denen ich Linux-Distributionen nutze (udev ist sicher eine der einschneidendsten Verbesserungen bezüglich "Nutzerfreundlichkeit").

Grüße
hubi

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Georgy
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 16:54 Uhr



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Beiträge: 1377
Wohnort: Schwabenländle
ok, entwirren wir mal einen teil davon.

zum ersten muss ich zugeben nicht alles gelesen zu haben, und daher nicht zu wissen,w er wen in welcher weise provoziert hat oder nicht.

des weiteren sei hier angemerkt, dass beide system ihre stärken und schwächen haben. Windows deswegen aber als das beste OS auszuzeichnen sit ein wenig...übertrieben. Windows ist hauptsächlich so erfolgreich wegen des marketings, und weil der gute billiboy anno 1981 den klügstens chachzug in der firmengeschichte gelandet hat, als er dafür sorgte dass DOS mit jedem IBM-Pc automatisch mitgeliefert wird. Das war der stein des anstoßes.

Entgegen dem MArketinggeblubber sie hier gesag,t dass Ms keineswegs die grafische oberfläche oder gar id mausbeidinung erfunden hat, apples konnten das lange vor windows, sogar das X-window system ist alt genug, sodass schon gemunkelt wurde, dass windows eben daher seinen namen hätte, und zuguter letzt geb es schon vor dem IBM-Pc als solchem in den 70er jahren einen Xerox-Computer der schon eine grafische oberfläche und eine mausbedienung hatte! (war nur viel zu teuer).

linux war ein "system von programmierern, für programmierer" und ist groß geworden durch das internet. Daher auch seine stärken in server-angelegeneheiten.
Auf der anderen seite, bedingt das auch einen gewissen faktor von paranoja, da man da draußen nicht jedem trauen kann.
Unter linux war lange zeit die policy, sicherheit über funktion.
Das bedeutet, während bei windows schon nach der installation tausend dienste liefen die lauschten, nur um einige funktionen und den anschein von "komfort" zu bieten, war linux spartansich und abgekapselt... und nichts lief per se... aber wo nichts läuft, kann auch nichts gehackt werden.

Linux ist allmählich rausgewachsen, aber dennoch gibt es einige grund-design dinge, die es nicht so einfach als "0815" qualifizieren.
Was der gemeine DAU im allgemeinen nicht versteht, ist das sicherheit immer mit kosten verbunden ist. in erster linie mit performance und komfort-kosten.
Es sit unkomfortabel beim konfigurieren von gewissen dingen immer das admin-passwort eingeben zu müssen. Aber wesentlich sicherer als wenn ein dahergelaufener user einfach mla kurz alles umkonfiguriert.
Maschinen sind dumm...und so ist es in gottes namen eben preis einer gewissen sicherheit, etwas zusatzaufwand in kauf zu nehmen...in diesem fall um dem Computer zu beweisen dass man der rechtmäßige administrator ist. Natürlich ist das kein freibrief, passwörter können ausgespäht werdne usw. ich weiss, aber das war ja auch nur ein beispiel. Und jede passwortsicherung ist besser als keine!

root ist allmächtig, d.h. er darf alles auf dem system. wenn er ihm sagt "zerstöre dich selbst" (aka "rm -rf /") dann gehorcht ihm das system und wirft sich selbst von der platte. man könnte nun darüber philosophieren und opern schreiben, wie das arme, treue system sich für seinen herrn selbst opfert, weil er es will... wie ein hündchen für deinen herrn...aber das ginge wohl etwas zu weit.

Fakt ist, wenn man unter windows, C formatieren will, oder nur irgendwelche ordner vonwindoof löschen, verweigert es das.
Kalr...sicherheit...vor dem "dmmen" user.
Aber der poweruser fragt sich, wer in aller welt dieser ansammlung von bits und bytes auf der festplatte das recht gibt, den user zu bevormunden? wo sind wir denn!
wenn ich einer mashcine sage sie soll das verzeichnis wegputzen von der festplatte für die ich mein eigenes geld berappt habe, hat sie das zu tun! Schließlich hab ich für sie bezahlt, und nicht umgekehrt!

Aber mancehr "unbedarfte" würde das nicht verstehen.
Ich höre in der FH täglich klischees über linux. Die wenigsten haben ein solches system überhaupt selber mal ausprobiert...geschweige denn in der letzten zeit.

Es geht andere wege und folgt einer andren philosophie als windows, das steht ausser frage. Aber ob das "schlechter" ist, liegt im auge des betrachters.
Sowohl "checker" wie auch leute mit wenig anforderungen, also z.b. mails schreiben, surfen, bissel bürozeugs, kann linux durchaus bedienen.
Schwerig wirds bei gamern und bei so leuten die sich für poweruser halten und doch verzweifeln, wenn der teuren batteriebetriebenen funkmaus der saft ausgeht.
Man muss sich etwas mit alledem beschäftigen. "trial & error" oder "einfach mal rumklicken und sehen wo man landet" wird nicht unbeidngt zum ziel führen.

wer das nicht will...tja.
Freiheit hat immer ihren preis.
Und wennd ie userschaft nicht irgendwann einsieht, dass sie nicht ewig blind allem vertrauen kann in IT-dingen, wird das ein böses ende nehmen.
Klar, es ist komplex. Aber fürs auto macht man auch nen führerschein und weiss wo man tankt und den reifendruck prüft. Aber nicht beim PC. Da sit alles zuviel verlangt.
Was allgemein fehlt, ist ein "do what i want" - button der gedankenlesen kann und die ausführt. Aber sobald einer sowas entwickelt, wird er aufgekauft, das ding patentiert, und mit nutzungsabhängiger lizenzgebühr von 2,50 Euro pro auf diese art verwirklichtem gedanken, abgerechnet.
Das ist die IT-branche in der die großen, liebenswürdigen ud großzügigen hersteller, dem armen unbedarften kunden ein sicheres zuhause bieten und nur sein bestes wollen... wer dabei regie führt und was das beste ist, darf jeder selbst erraten.

Und interessierten sei noch filgende url ans herz gelegt:
http://www.dotgnu.org/danger.html
dort gibt ein M$-offizieller in einem interview in eienr new-york-times offen zu, dass unser lieblingskonzern darauf hinarbeitet den computer vor dem benutzer selber abzuschotten.
Wer dann dafür noch geldausgeben will sei herzlich willkommen in redmont.

so... nur mal um einige dinge hier anzumerken.
und übrigens, die projekte sind so weit wie sie sind...
schließlich sind es freizeit-entwickler die bei so nem wetter auch lieber ins freibad gehen.
wenn einer das system danach beurteilt, oder nach der optik und ob es "mithalten kann" (sowieso relativ) dann hat er weder den geist von opensource, noch den sinn von alledem wirklich verstanden.
Sorry... aber entweder die menschen begreifen dass freiheit ihren preis hat (unsere großeltern wussten das noch!) oder sie haben pech gehabt.
Und die vielzahl der linux-distris nehm ich eher als "artenvielfalt" sogar der gute alte darwin hätte seine freude daran gehabt. Also seht es nicht als verschwendete zeit an, sondern jedes einzelne davon als kunstwerk, mit dem sein schöpfer sich verwirklichen wollte.

grüßchen
Ge0

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Manche Menschen haben einen Horizont mit dem Radius null, das nennen sie dann ihren Standpunkt.

Die Realität ist nur der lanweiligste Teil des Vorstellbaren...

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d2kx
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 19:09 Uhr



Anmeldung: 06. Jul 2006
Beiträge: 93

Hallo ihr zwei!

Das mag zwar alles soweit stimmen, aber es klingt schon etwas zu ernst. Da denkt man beim Lesen an schlimme Dinge der Zukunft und dann wird alles goldig Smilie Festhalten für mich kann ich: Linux geht den richtigen Weg, wird sich weiter verbreiten und Windows macht mit DRM und co. einen Schritt zurück. Und die vielen Distris sind ok, schließlich würde ich selbst theoretisch gerne eine eigene Distri betreiben und andere Menschen damit glücklich machen Smilie

_________________
Mit freundlichen Grüßen,
- d2kx
 
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mezzqualine
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 20:47 Uhr



Anmeldung: 28. Dez 2004
Beiträge: 161

Warum kommt, wenn man Linux kritisiert, immer das Argument man hätte es nur nicht verstanden? Genauso ein Vorwand wie bei der GPL?

Logik: Wir sind Linux-User und beweisen damit den Durchblick zu haben, die anderen sind die dummen Windoof-User und haben keinen Plan.

Eben diese Logik finde ich nicht gut und verdreht auch die Tatsachen. Ich kenne Einige, die sehr gute Ahnung haben was IT oder Informatik heißt (darunter auch Dipl. Informatiker) die trotzdem aus den altbekannten Gründen, die hier oftmals als Meinung eines Laien abgetan werden, Linux nicht benutzen, z.B. fehlende professionelle Anwendungen, kein einheitlicher Workflow durch verschiedene Paketmanager, Desktops, Hardwareerkennung und sonstwas. Habe es unter Kanotix die letzten Tage nicht geschafft, das Qt-Paket ordentlich mit nem Menueintrag zu installieren und wollte auch nicht ständig den IRC bemühen. Unter Windows (am PC meines Vaters) zwei Klicks, einmal bestätigen und fertig, samt Menüeinträgen und Sonstigem. Da frag ich mich manchmal schon. Man sollte die Kritik durchaus mal aufnehmen und hinterfragen ob da was dahinter steckt. Was meint ihr, wie rapide sich Mac OS X verbreiten würde wenn es für alle x86er freigegeben würde? Das hätte binnen eines Jahres einen Marktanteil von über 10% trotz der Marketing-Tricks und dem Hardware-Bundeling von Microsoft. Es ist einfach reif für die breite Masse und für den Durchschnitts-User. Diese Reife hat Linux meiner Meinung nach bei weitem nicht erreicht und sie wird auch durch die 500 Distri nicht erreicht.
Würde hinter Windows nicht so ein spionierender, amerikanischer Konzern mit Weltherrschafts-Absichten stecken, vermutlich wäre ich dabei geblieben.
Tja, bin nun mal ein Idealist.....hoffe aber trotzdem auf mehr Benutzerfreundlichkeit und echten Innovationen anstatt schwer nachzuvollziehendem, trotzigem Verhalten der Kernel-Bande.

Christoph
 
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Utopien
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 21:10 Uhr



Anmeldung: 15. Aug 2005
Beiträge: 140

Eine Sache zu den Verschiedenen Distris... also gerade das ist eine Sache die für Professionelle entwicklung den Tod bedeutet.

Einfaches Beispiel:
Entwickel ich etwas für Windows, kann ich davon ausgehen, das mein Programm für ca 5 Jahre läuft und zwar ohne kompromisse.

Unter LInux sieht das ganze anders aus, die Entwicklung ist unvorhersehbar und ein neuer Compiler bedeutet oft kein neues Glück sondern Haare raufen und ein neues binary bauen.

Man kann einem Default-Konsumenten keinen Source vor die Nase setzen und sagen: mach mal!
Nein man muss eine Art .exe haben auf die er clicken kann und es funzt.

Genau das geht aber eben oft nicht unter linux, denn unter jedem System sieht die Sache komplett anders aus.

Einfaches Beispiel: Im Fraunhofer entwickeln wir gerade ein neues Display System, wir verwenden ausschließlich Linux.
Ich hatte gcc 4.1 mein Chef 4.0.. und schon ging die Hälfte nicht mehr. OpenCV compiled zwar noch aber es wirft im laufenden betrieb exceptions ohne Ende...

Sowas kann einfach nicht sein, jeder der Professionell unter Linux entwickeln muss und danach sogar damit sein Geld verdienen will, der kotzt einfach den ganzen Tag nur noch.
Programmiert man nicht gerade Java und hat das Problem insofern nicht, sondern muss einen Plattform spezifischen compiler nutzen, der ist einfach unter Linux aufgeschmissen sobald das Programm mal mehr als 70-80 klassen und 200.000 lines code hat...

Linux ist auch nicht das Paradies und Windows hat auch seine Vorteile, jeder der mal Visual Studio angeworfen hat und danach den 5ten absturz von Kdevelop mitgemacht und doch wieder auf Vim umsteigen musste, dem wird das ganz schnell klar.


Linux ist eben immer noch ein System für Leute die selbst Hand anlegen können für alle anderen ist Windows der wesentlich bessere Weg.

_________________
Angst ist die pure Realisation der Verletzlichkeit des Seins.
(c) utopien
 
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hubi
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 22:23 Uhr



Anmeldung: 22. Jan 2006
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Wohnort: Budapest
Interessant, mal auch die Entwicklerseite zu hören. Normal ist der Anwender ja derjenige, der mit Linux nicht klarkommen soll (das versuchte ich in meinem längeren Posting von meiner Sicht aus zu relativieren).

Grüße
hubi

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d2kx
Titel:   BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 23:45 Uhr



Anmeldung: 06. Jul 2006
Beiträge: 93

Was ich nicht sehen will, sind 1Klick-Install Programme. Ich möchte, dass debian alle Packages verwaltet usw. und nicht alles wie bei Windows einzeln laden. Die Kompaktiblität scheint aber doch ein Problem zu sein... naja.

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Mit freundlichen Grüßen,
- d2kx
 
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hubi
Titel:   BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 00:02 Uhr



Anmeldung: 22. Jan 2006
Beiträge: 1296
Wohnort: Budapest
d2kx,

die 1-Klick-Programme werden kommen bzw. sind ja schon da: google-earth, picasa, vmware/vmplayer, finetunes u.a. Und je mehr große Firmen einsteigen, desto mehr wird es an CSS-Programmen auch für Linux geben.

Die Gefahr, die ich sehe, ist, dass viele der CSS-Programme sehr gut sind, aber nichts zurück geben. Vielleicht bin ich jetzt ein Ketzer, aber CrossoverOffice nutzt wine besser als wine ist und Google nutzt cxo als Basis um Picasa für Linux zu wrappen. Nix gegen Picasa für Linux, ist super, nur: was kommt zurück? Als ob der Weg gefunden wäre, die GPL zu nutzen wie Apple es mit BSD getan hat.

Zumindest irritierend, meine ich, und ich bin nur einfacher Nutzer, nicht Entwickler.

hubi

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slam
Titel:   BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 09:53 Uhr



Anmeldung: 05. Okt 2004
Beiträge: 2069
Wohnort: w3
Zitat:
Einfaches Beispiel:
Entwickel ich etwas für Windows, kann ich davon ausgehen, das mein Programm für ca 5 Jahre läuft und zwar ohne kompromisse.
Haha, schön wäre es! Genau das Gegenteil ist der Fall. Viele Enwickler sind gezwungen, mit jedem (oft völlig sinnlosen automatischen, und nicht angekündigten) Update von Windows sofort einen Fix für Ihre Applikation zu liefern. Frag nur mal z.B. alle, deren Entwicklung auf DirectX aufbauen.

Zitat:
Einfaches Beispiel: Im Fraunhofer entwickeln wir gerade ein neues Display System, wir verwenden ausschließlich Linux.
Ich hatte gcc 4.1 mein Chef 4.0.. und schon ging die Hälfte nicht mehr. OpenCV compiled zwar noch aber es wirft im laufenden betrieb exceptions ohne Ende...
Das liegt aber nicht an unterschiedlichen gcc-Versionen, sondern einfach an schwachem Code-Design - oder an nicht korrekt kompilierten Paketen, sorry to say. Gut und schlecht programmierte/kompilierte/paketierte Software gibt es auf allen Plattformen, aber solche Probleme sollte man wohl eher dem Entwickler/Paketierer als dem Betriebssystem anrechnen. Im übrigen sind die Probleme von OpenCV mit gcc4.1 bekannt - warum verwendest Du nicht 4.0, genauso wie dein Chef, bis die Bugs gefixt sind?

Zitat:
Sowas kann einfach nicht sein, jeder der Professionell unter Linux entwickeln muss und danach sogar damit sein Geld verdienen will, der kotzt einfach den ganzen Tag nur noch.
Nun, eventuell gilt das für Dich. Aber üblicherweise sind Entwickler froh, wenn sie unter Linux arbeiten können/dürfen.

Zitat:
Vielleicht bin ich jetzt ein Ketzer, aber CrossoverOffice nutzt wine besser als wine ist und Google nutzt cxo als Basis um Picasa für Linux zu wrappen. Nix gegen Picasa für Linux, ist super, nur: was kommt zurück? Als ob der Weg gefunden wäre, die GPL zu nutzen wie Apple es mit BSD getan hat.
Das ist in diesem Fall völlig falsch. Codeweavers (die Crossover Entwickler) sind der Hauptsponsor des Wine-Projektes, und alle Entwicklungen fliessen unmittelbar in Wine ein. Ein Großteil der Verbesserungen und Neuerungen in Wine (z.B. beim DirectX Support) kamen kürzlich genau auf diesem Weg, wobei die Auftragsarbeiten für Google dabei auch einen wesentlichen Schritt vorwärts ermöglicht hat.

Greetings,
Chris

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