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dirkmitt
15 Titel: Unter Mesa einen sicheren Weg eine xorg.conf zu erzeugen?  BeitragVerfasst am: 01.05.2016, 02:10 Uhr



Anmeldung: 18. Okt 2006
Beiträge: 184

Hallo noch mal.

Bei mir laufen schon seit einiger Zeit die Mesa-Treiber gut:

Code:

dirk@Klystron:~$ infobash -v
Host/Kernel/OS  "Klystron" running Linux 4.4.0-22-generic x86_64 [ Kanotix Spitfire-nightly Spitfire64 160401a KDE-special ]
CPU Info        Quad AMD A10-5745M APU with Radeon HD Graphics clocked at Min:1500.000Mhz Max:2100.000Mhz
Videocard       Advanced Micro Devices, [AMD/ATI] Richland [Radeon HD 8610G]  X.Org 1.16.4  [ 1600x900 ]
Processes 233 | Uptime 1day | Memory 1911.5/11201.5MB | HDD Size 1000GB (7%used) | GLX Renderer Gallium 0.4 on AMD ARUBA (DRM 2.43.0, LLVM 3.5.0) | GLX Version Yes | Client Shell | Infobash v2.67.2


Dazu fällt mir aber auf, dass ich seit wann die Helligkeit vom Display nicht ändern kann, weder von den Hotkeys, noch von den KDE-Einstellungen. Die Helligkeit bleibt immer bei 100%. Der 'xbacklight' Befehl erzeugt bei mir folgendes:

Code:

dirk@Klystron:~$ xbacklight -set 80
No outputs have backlight property
dirk@Klystron:~$


Ich meine, schlecht wie 'fglrx' sein mag, lief bei den Treibern diese Funktion. Es sieht danach aus, das könnte daran liegen, ich habe keine '/etc/X11/xorg.conf'. Gibt es, weiter mit Mesa Treibern, einen einfachen, sicheren Weg die Xorg.conf zu erzeugen?

Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, die jetzige Mesa-Treiber habe ich mit der !gfx-mesa Zeile aus dem IRC installiert, und wenn das Problem zu lösen, das in Gefahr setzen würde, was bis jetzt läuft, dann täte ich das lieber nicht.

Wenn ich jetzt raten würde, würde ich raten, in die Datei

Code:

/etc/modprobe.d/dirk.conf


ein zu tippen

Code:

options radeon backlight=1


(Laut 'modinfo radeon' gibt es den Parameter nämlich.)

Aber, Dieses mal will ich lieber auf den Ratschlag von anderen Warten...

Dirk


Zuletzt bearbeitet von dirkmitt am 02.05.2016, 14:53 Uhr, insgesamt ein Mal bearbeitet
 
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Kano
Titel: Unter Mesa einen sicheren Weg eine xorg.conf zu erzeugen?  BeitragVerfasst am: 01.05.2016, 07:17 Uhr



Anmeldung: 17. Dez 2003
Beiträge: 16586

Des könntest schon testen, danach evtl.:
Code:
update-initramfs -utk all

Wenns nicht geht die Datei löschen und wieder diesen Befehl. Nach ner xorg.conf brauchst nicht suchen, die hat mit deinem Problem nix zu tun.
 
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dirkmitt
Titel:   BeitragVerfasst am: 01.05.2016, 19:22 Uhr



Anmeldung: 18. Okt 2006
Beiträge: 184

Das habe ich jetzt getan, und es ist folgendes zu beobachten.

Als ich die 'fglrx' Treiber am verwenden war, entstand auf dem Text-Bild, das erscheint bevor der X-Server startet, eine Veränderung der Helligkeiten, direkt nach dem Neustart. Dieses trat immer ein, zwischen den Zeilen wo /dev/sda2 und /dev/sda3 getestet werden, und beide Partitionen als sauber erkannt werden.

Ich starte ihn ja immer mit 'quiet'.

Als ich zuletzt mit den Mesa-Treibern einen Neustart unternahm, gab es in diesem Text-Bildschirm keinen Unterschied, zwischen der Helligkeit mit der die Zeile für /dev/sda2 angezeigt wurde, und die Helligkeit des Bildschirm, zu dem Zeitpunkt wo die Zeile für /dev/sda3 angezeigt wurde. Dieser Text-Bildschirm blieb also schon früh im Neustart, bei 100% Helligkeit.

Jetzt wo ich diesen Kernel-Parameter gesetzt habe, wie beschrieben, passiert es im Neustart wieder, mit Mesa-Treibern, dass sich die Helligkeit des Text-Bildschirms reduziert, zwischen diesen zwei Zeilen. Das sieht man jetzt ganz klar.

Aber danach, wenn der X-Server einmal gestartet ist, gibt es wieder keinen Weg die Helligkeit zu ändern, weder über KDE, noch über den 'xbacklight' Befehl von vorher, der wieder nur die selbe Fehlermeldung erzeugt.

Es scheint sich also zu ergeben, dass der X-Server weiterhin diese Eigenschaft nicht erkennt. Und ich habe das auch noch mal getestet, indem ich das Versorgungskabel gezogen habe, und den Laptop auf Akku habe laufen lassen, wofür ich ja per KDE noch mal, unterschiedliche Helligkeiten gesetzt hätte.

Jetzt könnte man meine, 'Das hat ja keinen Sinn, diese Einstellung sollte sofort wieder gelöscht werden, wegen nicht 100% erfolgreich.'

Ich meine aber dass jetzt der Bildschirm nicht mehr 100% Helligkeit hat, obwohl ich die Helligkeit weder in der Sitzung verändern kann, noch feststellen kann wo sie gelandet ist.

Wenn das Backlight immer 100% hell ist, kann mir das die Lebenserwartung von bestimmten Komponenten beeinträchtigen. Was ich also zunächst tun möchte, ist diese Einstellung beibehalten, zumindest bis es eine bessere Option gibt.

Und es sollte dann auch keine Gefahr geben, dass mir der Laptop sporadisch einfriert, wenn man die Helligkeit in der Sitzung ändert, weil das ja eh nicht stattfindet.

Dirk
 
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Kano
Titel:   BeitragVerfasst am: 02.05.2016, 07:25 Uhr



Anmeldung: 17. Dez 2003
Beiträge: 16586

Die Helligkeit wirkt sich nur auf den Akku aus, kaputt geht da nix. Idealerweise geht auch die Fn-Tastenkombi. Es gibt auch noch acpi_backlight als Bootoption.
 
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dirkmitt
Titel:   BeitragVerfasst am: 02.05.2016, 13:58 Uhr



Anmeldung: 18. Okt 2006
Beiträge: 184

Ich habe auch schon mal gelesen, dass man mit der Boot-Option 'acpi_backlight=vendor', diese Fähigkeit vielleicht aktivieren könnte. Und so habe ich das jetzt mal ausprobiert. Und danach natürlich, 'update-grub'.

Danach habe ich festgestellt, dass es so geht (als 'root'):

Code:

echo 128 > /sys/class/backlight/radeon_bl0/brightness


Somit wird die Helligkeit des Bildschirm auch wirklich 50% ! Sehr glücklich

Jetzt habe ich nicht versucht festzustellen, ob das wegen der letzten Änderung von '/etc/default/grub' geklappt hat, oder ob es auch ohne ginge.
Was ich weiß, ist dass diese virtuelle Datei normalerweise nur von 'root' beschreibbar wäre, aber dass ich die Schreibrechte mit 'chmod a+w ...' ändern darf. Und dass ich das zuerst durch /etc/rc.local einrichten kann.

Und somit gibt es dann auch die Option, einfache Skripts zu schreiben, die in etwa das selbe wie die Hotkeys bewirken.

kano hat folgendes geschrieben::

Die Helligkeit wirkt sich nur auf den Akku aus, kaputt geht da nix.


Das sagen Sie so. Dieser Laptop scheint besonders hell zu sein. In der virtuellen Datei befindet sich zuerst der Wert 255. Wenn ich ihm aber jetzt gebe:

Code:

echo 255 > /sys/class/backlight/radeon_bl0/brightness


Dann blendet der. :LOL: Das war also zuerst nicht seine echte Helligkeit. Und rein um die Lebensdauer zu verbessern, würde ich bei dem nicht über 192 gehen, also 75%.

Für Leser die vielleicht nicht so geschult sind wie der Kano: Es gibt Beiträge in vielen Foren, die Benutzern erklären, wo man die richtige virtuelle Datei finden kann, für die PCI-Schnittstelle. Der 4.4.0-Kernel den ich aber am verwenden bin, ist bereits leistungsfähig genug, mir den symbolischen Link '/sys/class/backlight/radeon_bl0' anzubieten. Der zeigt bei mir auf den virtuellen Ordner '../../devices/pci0000:00/0000:00:01.0/drm/card0/card0-eDP-1/radeon_bl0', in dem sich u.a. die Datei 'brightness' befindet.

Dirk

(Edit 03.05.2016 : ) Nur um Leser nicht zu verunsichern, war es ein reiner Scherz von mir, dass der Bildschirm 'blendet', wenn man seine Helligkeit auf 255/255 einstellt. Heute scheint die Sonne, und dann blenden die höhere Helligkeiten doch nicht so sehr.

Aber, wenn man eine Skript schreiben will, die in so eine virtuelle Datei Werte hinein-schreibt, sagen wir mal als Antwort auf Keyboard-Tasten, sollte man schon verstehen, dass nicht alle virtuelle Dateien, sogar solche mit dem Zweck, Dezimalwerte von 0 bis 255 annehmen. Bei anderen Systemen könnte so eine Datei eine Hexadezimalen Wert annehmen, in der Form 00-FF, usw..

Und das könnte sich auch mal eben so ändern, einfach wenn man mal von einem Grafiktreiber auf einen anderen umgestiegen ist.

Und dann, wenn man in diese 'Datei' einen nicht-passenden Wert hineinschreibt, führt dies wahrscheinlich nicht zu einer Überspannung, die die Schaltung gar nicht erzeugen kann, aber führt dies vielleicht zu einem Absturz des Grafiktreibers, und vielleicht zu einem Computer den man nicht mehr starten kann, im Versuch das wieder zu beseitigen.

Wenn man also so eine Skript geschrieben hat, sollte man vorsichtig damit sein, denn auch wenn die zu einem Tage 'funktioniert', klappt es vielleicht sonnst später nicht mehr so gut.

Ich bin inzwischen mit den Mesa-Treibern so zufrieden, dass ich zunächst vorhabe bei denen auch zu bleiben.

(Edit 05.05.2016 : ) Wenn man sich in Kanada, in einem Geschäft, z.B. 'Fernseher' ansieht, wird dort oft die Helligkeit aufs maximale gestellt, weil das die Kunden beeindrucken soll. Und, wenn man einen Fernseher zu sich liefern lässt, hat er auch original-verpackt, eine Einstellung die ich für zu hell halte. Es geht im kurzen Zeitraum dadurch nichts kaputt, aber ich habe aus der Vergangenheit immer gemeint, dass man die Lebenserwartung bessern kann, sagen wir mal von ~5 Jahren auf ~10 Jahre, indem man ihn von Anfang an etwas dunkler stellt. Das tue ich also schon bei Fernsehern.

Bei meinem Laptop tue ich das selbe.
 
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